Eröffnung 04.09.2020: Aby Warburg Bilderatlas Mnemosyne im HKW Haus der Kulturen der Welt in Berlin / Opening 04.09.2020: Aby Warburg Mnemosyne picture atlas in the HKW House of World Cultures in Berlin
Claudia Wedepohl, Bill Sherman vom The Warburg Institute London und Thies Ibold am Tag der Eröffnung / Claudia Wedepohl, Bill Sherman from The Warburg Institute London and Thies Ibold on the opening day.
Die Ausstellung: Der Mnemosyne Atlas im Original / The exhibition: The original Mnemosyne Atlas
Rundgang durch die Ausstellung / Tour through the exhibition

____________

A Warburg Workbook @ HKW-Bookshop / A Warburg Workbook @ HKW-Bookshop

____________

Begleitende Ausstellung in der Gemäldegalerie Berlin: Zwischen Kosmos und Pathos / Accompanying exhibition in the Gemäldegalerie Berlin: Between Cosmos and Pathos

____________



Elbphilharmonie Hamburg – seit Eröffnung permanente Inspirationsquelle für das A Warburg Workbook-Projekt an bisher über 50 Konzertabenden in der Elphi / Elbphilharmonie Hamburg – since opening a permanent source of inspiration for the A Warburg Workbook-project on over 50 concert evenings in the Elphi so far

____________

Artikel zum Aby Warburg Preis 2020 und Rezension A Warburg Workbook von Heike Linde-Lembke im Newsletter / Article on the Aby Warburg Prize 2020 and A Warburg Workbook review by Heike Linde-Lembke in the newsletter

CHAVERIM – Freunde Israels
 
Hamburg, Donnerstag, 27. August 2020
 
Georges Didi-Huberman erhält den Aby Warburg Preis

Hamburg ehrt den französischen Philosophen und Kunsthistoriker für sein Lebenswerk

Von Heike Linde-Lembke
 
HAMBURG. Der Senat zeichnet den französischen Kunsthistoriker und Philosophen Georges Didi-Huberman für sein Lebenswerk mit dem mit 25.000 Euro dotierten Aby Warburg Preis der Hansestadt Hamburg aus. Das hat die Jury unter Vorsitz von Professor Bill Sherman entschieden, Direktor des Warburg Instituts in London. Nur wenige Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich derzeit so intensiv und innovativ mit Aby Warburg und dessen Vermächtnis, wie der an der École des hautes études en sciences sociales in Paris lehrende Georges Didi-Huberman. Der Aby Warburg Preis wird alle vier Jahre an eine Persönlichkeit aus Wissenschaft oder Kultur verliehen. Den Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhält Dr. Kathrin Rottmann, die unter anderem an der Universität Hamburg forscht und lehrt. Die Auszeichnungen werden am 26. Oktober, dem Todestag Aby Warburgs, im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses verliehen.
 
Die Hansestadt Hamburg verdankt seinem jüdischen Bürger Aby Moritz Warburg immens viel. Er wurde 1866 in Hamburg geboren, wo er auch am 26. Oktober 1929 starb. Heute zählt Aby Warburg zu den einflussreichsten Kunsthistorikern des 20. Jahrhunderts. Sein Denken sprengte die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen und seine Forschung etablierte die Ikonologie als kunstwissenschaftliche Methode. Aby M. Warburg gilt heute als einer der Gründer der modernen Kunst- und Kulturwissenschaften.
 
Seine Heimatstadt hat Aby Warburg nicht nur das Warburg-Haus an der Heilwigstraße zu danken. Sondern auch den Aufbau der Warburg-Bibliothek für Kulturwissenschaft, das Planetarium im Stadtpark – und das Mitwirken am Aufbau der Hamburger Universität vor exakt 100 Jahren, zu deren Professor der Hamburger Senat ihn berief. Von 1924 bis 1929 erarbeitete Aby M.Warburg den Mnemosyne-Atlas, der Bilderreihen und die Bildersammlung zur Geschichte von Sternglaube und Sternkunde beinhaltete, die 1930 im Planetarium ausgestellt wurde. 1926 schließlich bezog Aby M. Warburg das Warburg-Haus an der Heilwigstraße 116 und richtete dort seine berühmte Bibliothek in einen Rundbau mit Kuppel ein, durch die von oben Tageslicht einströmte. Die ursprüngliche Warburg-Bibliothek hat jedoch den Kulturbruch des NS-Regimes nicht überlebt. 1933 emigrierte die Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg nach London. Der nichtjüdische Schwiegersohn Aby Warburgs verkaufte das Anwesen 1935.
 
A Warburg Workbook
 
Schuf Aby Moritz Warburg den Mnemsyne-Atlas, so erarbeitete Thies Ibold mit seinem Buch einen Atlas über die Architektur des Warburg-Hauses. „Das Buch soll Fragen stellen, anregen, das Haus weiter zu entwickeln, es soll zum Denken provozieren und das Warburg-Haus für die Zukunft öffnen“, sagt Thies Ibold. Der Fotograf ist derart von Leben, Werk und Haus Aby Warburgs fasziniert, dass er das komplette, großformatige Buch „aus Enthusiasmus selbst finanziert“ hat. Wobei seine Mitautorinnnen und Mitautoren auf ein Honorar verzichtet haben.

Einer von ihnen ist der Kunsthistoriker Martin Warnke, promovierter Professor der Hamburger Universität und Leibniz-Preisträger, der einen Tag vor Erscheinen des Buches im Alter von 82 Jahren gestorben ist. „Ich konnte ihm das Buch noch zeigen, ohne ihn wäre es nie entstanden“, sagt Thies Ibold mit Trauer. Martin Warnke, der auch über die Auschwitz-Prozesse in Frankfurt/Main berichtete, hat das Warburg-Haus, das beim Erwerb durch den Hamburger Senat am 20. April 1995 völlig leer stand, wieder als Forschungsstelle der Hamburger Universität eingerichtet und lange geleitet. Dafür zeichnete ihn der Senat 2012 mit dem Aby Warburg Preis der Hansestadt aus.

Mitautorin ist auch Karen Michels, die mit Martin Warnke das Haus wieder in seinen Urzustand bringen sollte, beispielsweise mit der Möblierung. Die promovierte Kunsthistorikerin führte Thies Ibold auf ungewöhnliche Spuren, beispielsweise zum Planetarium, dessen Einrichtung in einem alten Wasserturm Sterne-Liebhaber Aby Warburg maßgeblich unterstützte, zum Völkerkunde-Museum „Markk“, dem der Ethnologe Warburg 1902 seine Objektsammlung von den mexikanischen Hopi-Indianern schenkte, zum Bismarck-Denkmal, das er in einem Leserbrief karikierte, und zur Hapag Lloyd Reederei des Warburg-Freundes Max Ballin. Davon erzählt Thies Ibold mit einem spektakulären Foto vom Bug eines Schiffes, der mit seiner Form wiederum auf das Chilehaus verweist. Karen Michels schrieb 2007 das Buch „Aby Warburg – im Bannkreis der Ideen“.

Eine weitere Mitautorin ist die Israelin Hila Laviv aus Tel Aviv, eine Urenkelin Anna Warburgs, die 1938 auf dem Familiensitz Weißes Haus, dem Kösterberg, lebte und dort vom NS-Regime bedrängten jüdischen Familien eine Bleibe gab. Sie emigrierte 1939 nach Schweden. Anna Warburg schrieb ein Erinnerungsbuch, das ihre Urenkelin verwahrt und in das Buch einband. Der Kösterberg war 2010 Drehort für die TV-Dokumentation „Die Kinder von Blankenese“ über Kinder, die die Schoa überlebt hatten.

Im Bannkreis der Ideen Aby Warburgs sieht sich auch Thies Ibold. Seit zwölf Jahren begleitet er das Warburg-Haus-Team und Veranstaltungen in dem Haus mit der Kamera. „Als der 150. Geburtstag Aby Warburgs mit einem Jubiläum meines Studios zusammenfiel, entstand die Idee einer freien fotografischen Arbeit über das Haus“, sagt Thies Ibold. Als erstes dokumentierte er Arbeit und Leben von Warburg-Gast-Professoren, darunter von Carlo Ginzburg und Jörg Jochen Berns, ebenfalls Mit-Autor des Buches. Als Arbeitsprodukte entstanden rasch Skizzen, Ideen-Sammlungen und vor allem immer wieder Detail-Aufnahmen von Ornamenten, Schränken, Türen, Lampen, Sichtachsen und der Umgebung des Hauses. Der Grafiker Thies Ibold setzte den Kreis versus Oval, das 115 Jahre alte Bibliothekssofa von Warburg-Freund Heinrich Sieveking, das in seinem Altonaer Atelier steht, zu Stuhlgeflechten. Er arbeitete immer wieder Relikte aus Warburgs wissenschaftlicher Arbeit ein, beispielsweise Sandro Botticellis Venus, über die Aby Moritz Warburg in Straßburg promovierte. Faszinierend konzipiert aber ist die durchgehende Lichtgestaltung von einem tiefen Schwarz am Buch-Anfang mit der schemenhaften Kuppel der Bibliothek, die er auf der folgenden Seite ins Licht kehrt, bis zur Planetenlaufbahn im Naturtheater auf dem Kösterberg, Warburgs letztem Wohnsitz, dessen Ellipsen-Ornamente er im Detail aufnimmt und immer heller werden lässt – als Weg in die Zukunft.
 
„Wir leben in einer Zeit, in der das Visuelle immer mehr an Bedeutung gewinnt. Umso interessanter ist daher heute eine Auseinandersetzung mit dem Denken Aby Warburgs, der Ikone der modernen Ikonologie. Georges Didi-Huberman knüpft auf inspirierende Weise an Warburgs verzweigtes Denken in Bildern an. Im Schnittpunkt zwischen Kunstgeschichte, Philosophie, Politik und den visuellen Kulturwissenschaften zählt der aus Frankreich stammende Philosoph und Kunsthistoriker zu den international renommiertesten Denkern unserer Zeit“, sagt Kultursenator Dr. Carsten Brosda, zur Preisverleihung.
 
Verwandte im Geist

„Like Marcel Proust, Aby Warburg appeared to me not only as a great scholar of the past, but also as a great modern thinker, a thinker for the future. The memory for him was vital. Never dead, always linked to a desire. Reading Warburg — along with Siegmund Freud, Walter Benjamin and others —, I tried to exceed the philology of his work towards a more philosophical approach. I tried to take his intuitions or methodological lessons for a possible future of this infinite discipline which is called iconology and must be understood as a historical anthropology of images”, sagt Georges Didi-Huberman über sein großes Vorbild Aby M. Warburg als Verwandten im Geist.

Georges Didi-Huberman trägt in zahlreichen Büchern und Ausstellungen zur Aktualisierung von Aby Warburgs intellektuellem Vermächtnis bei. Nicht nur in seiner Studie „Das Nachleben der Bilder. Kunstgeschichte und Phantomzeit nach Aby Warburg“, erschienen Berlin 2010, hat er die Auseinandersetzung mit Warburgs Werk auf neue und zeitgemäße Grundlagen gestellt. Georges Didi-Huberman arbeitet wissenschaftshistorisch, weiß sich aber auf höchst geistesgegenwärtige Weise Warburgs Verfahren anzueignen und daraus einen eigenen, unverwechselbaren Zugriff auf die Bildkultur zu entwickeln.
 
Er forscht nicht nur über Aby Warburg, er arbeitet auch wie sein großer jüdischhamburger Kollege – als ebenso geschichtsbewusster wie sensibler Beobachter der Kunstgeschichte und des aktuellen Bildgeschehens. Eindrücklich entfaltet hat er dies in seinen Forschungen zur Kunst der Renaissance, beispielsweise „Vor einem Bild“, erschienen München 2000, oder zum Umgang mit den visuellen Zeugnissen des Holocaust in „Bilder trotz allem“, München 2007. Seine Ausstellung und der Katalog „Uprisings“, Paris 2016, führen die Bildbeobachtung und -analyse in Hinblick auf die Bildmacht im Kontext der Flüchtlingsdramatik bis ins heute weiter. Als Autor hat Georges Didi-Huberman die Neuwürdigung von Warburgs Erbe maßgeblich internationalisiert. Die Übersetzungen seiner Schriften in viele Sprachen ziehen einen Radius, der die auf Aby Warburg zurückgehende Kulturwissenschaft zu einer globalen, geisteswissenschaftlichen Disziplin werden lässt. Das enorme, auch internationale Interesse an Aby Warburg lässt sich auch auf Didi-Hubermans ebenso wissenschaftlich fundierte wie bildkritisch wachsame Autorschaft zurückführen.

Den Aby Warburg-Preis  stiftete der Hamburger Senat 1979. Er wird seit 1980 alle vier Jahre verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger sollen im Sinne Aby Warburgs Beispiel geben für ein Denken und Forschen, das wissenschaftliche Disziplinen miteinander verbindet und in der europäischen Kultur fundiert ist. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erhalten ein Stipendium in Höhe von 10.000 Euro. Zur Jury gehörten neben Professor Dr. Bill Sherman, Professorin Dr. Sigrid Weigel als Preisträgerin 2016, Professor Dr. Andreas Beyer, Professorin Dr. Margit Kern, Professorin Dr. Andrea Pinotti, Professorin Dr. Barbara Plankensteiner und Professorin Dr. Birgit Recki. Den Aby Warburg Preis erhielten bisher Sigrid Weigel, Martin Warnke, Werner Hofmann, Horst Bredekamp, Natalie Zemon Davis, Claude Levi-Strauss, Carlo Ginzburg, Michael Baxandall, Meyer Schapiro und Jan Białostocki.
 
Das Buch A Warburg Workbook von Thies Ibold, Autor und Herausgeber, deutsch-englisch, 170 Seiten, durchgehend fotografiert, teils farbig, mit Texten, erschienen in der Edition Thies Ibold, ist bestellbar ab 39,90 Euro je nach Ausstattung unter a-warburg-workbook.org, unter www.ibold.com oder im Buchhandel.

____________

Heute am 17.05.2020 jährt sich zum 3. mal der Tag des Vortrags von Jörg Jochen Berns “Der malende Teufel” im Vortragssaal der K.B.W.. Fotos dieser Sternstunde der Vortragskunst prägen das 3. Kapitel von A Warburg Workbook. Rechtzeitig wurde nun der Text als Buch im Verlag de Gruyter veröffentlicht. Ergänzend findet sich die Videodokumentation auf lecture2go der Universität Hamburg, siehe: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/21495 / Today on May 17th, 2020 we are thinking of the previous day “The painting devil” held by Jörg Jochen Berns in the lecture hall of the K.B.W. – exactly 3 years ago. The third chapter of A Warburg Workbook is characterized by photos of this great moment in the art of lectures. The text has recently been published as a book by de Gruyter publishing house. In addition, the video documentation can be found on lecture2go from the University of Hamburg: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/21495


Die A-WaWoBo “Art-Edition” mit dem Motiv “K.B.W.-Chilehaus” erfreut sich fortwährender Beliebtheit. Limitiert auf 20 Exemplare, als Fineartprint 40×30 cm kaschiert auf Alu-Dibond in Schmuck-Archivbox sind noch einige Exemplare für € 140,– plus P&P pro Stück erhältlich. / The A-WaWoBo “Art-Edition” motif “K.B.W.-Chilehaus”continues to enjoy popularity. Limited to 20 copies, as fine art print 40×30 cm laminated on aluminum dibond in jewelry archive box, a few copies are still available for € 140 plus P&P each.

Erfreulich: Ein Exemplar der “Art-Edition” wurde erworben von einem Buchhändler und Archivar, der aufgrund einer Netzhautauflösung komplett sein Augenlicht verloren hat. Vor der Erkrankung war er mehrfach in der K.B.W. und kann sich durch die Beschreibung der Fotokomposition aus K.B.W. und Chilehaus exakt das Motiv vorstellen. In seiner Wohnung hat er eine umfangreiche Bildersammlung und eine genaue Idee, wo das Foto aufzuhängen sei. Es war eine Ehre die Art-Edition persönlich zu liefern und mit Nagel & Hammer ausgestattet die Hängung vor Ort vorzunehmen. / Pleasing: A copy of the “Art Edition” was purchased from a bookseller and archivist who completely lost his eyesight due to retinal resolution. Before the illness he was in the K.B.W. and can be seen from the description of the photo composition from K.B.W. and Chilehaus present the motif exactly. In his apartment he has an extensive picture collection and a precise idea of where to hang the photo. It was an honor to personally deliver the Art Edition and to support the hanging on site with a hammer & nail.

Erfreulich 2: Über die Galerie Renate Kammer, galerierenatekammer.de, hat ein weithin bekannter Kunstsammler ebenfalls ein Exemplar der “Art-Edition” erworben – und das mitten in der Corona-Pandemie. Kunst bleibt. / Pleasing 2: Via the Renate Kammer gallery, galerierenatekammer.de, a well-known art collector has also acquired a copy of the “Art Edition” – in the middle of the corona pandemic. Art remains.


Eine gute alte A-WaWoBo-Bekannte ist zurück in Hamburg: die Europa 2 von Hapag Lloyd. Corona-bedingt liegt das Schiff fest vertaut in Neumühlen und wartet auf bessere Zeiten. Karen Michels ergänzt: “… die anderen 3 von Hapag Lloyd sind auch nach Hause gekommen.” Was wohl Aby Warburg und Martin Warnke dazu gesagt hätten? / A good old A-WaWoBo friend is back in Hamburg: the Europa 2 from Hapag Lloyd. Coronavirus-related, the ship is firmly moored in Neumühlen and is waiting for better times. Karen Michels adds: “… the other 3 from Hapag Lloyd have also come home.” What would Aby Warburg and Martin Warnke have said?


Als Frauke Untiedt, Bibliotheksdirektorin der Bücherhallen Hamburg, über die Lage der öffentlichen Bibliotheken in Zeiten von Covid-19 berichtete, entschlossen wir uns spontan, der Zentralbibliothek am Hühnerposten ein Exemplar von A Warburg Workbook zu stiften – natürlich in der Martin Warnke Gedenkausgabe, denn Prof. Warnke gebührt in Hamburg und darüber hinaus jede Form von Ehrung und Würdigung für sein Lebenswerk. / When Frauke Untiedt, library director of the Hamburg Bookhouses, reported on the situation of the public libraries in times of Covid-19, we spontaneously decided to donate a copy of A Warburg Workbook to the central library at Hühnerposten – of course in the Martin Warnke commemorative edition, because Prof Warnke deserves every form of honor and appreciation for his life’s work in Hamburg and beyond.


Die Martha Pulvermacher Stiftung unterstützt das Projekt A Warburg Workbook erneut! Nachdem bereits die MPS einen Druckkostenzuschuss gewährt hat, erhalten wir aktuell Hilfe, um auch in Corona-Zeiten an den nächsten Themen, wie Kapitel 05 “StadtNature / CityNature”, A-WoWaBo-Seminaren und einer A-WaWoBo-Fotoausstellung voran zu kommen. / The Martha Pulvermacher Foundation supports the A Warburg Workbook project again! After the MPS has already granted a printing subsidy, we are currently receiving help to advance the next topics, such as Chapter 05 “StadtNature / CityNature”, A-WoWaBo seminars and an A-WaWoBo photo exhibition, even in Corona times.


Die Journalistin Tonia Christie hat ein ausführliches Interview mit Thies Ibold zu dem Buchprojekt A Warburg Workbook geführt und es auf ihrem Blog “Innenleben und Außenwelten” veröffentlicht, siehe: https://www.toniachristie.de/interviews/ / The Journalist Tonia Christie conducted a detailed interview with Thies Ibold about the book project A Warburg Workbook and published it on her blog “Inner Life and Outside Worlds”, see: https://www.toniachristie.de/interviews/


Die Buchpräsentation im MKG Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg, dem Gebäude in dem einst Aby Warburg zur Schule ging, war ein großer Erfolg. Mit 2 ovalen Stuhlreihen bildeten wir eine Arena der Wissenschaft als offenes Forum, in dem lebhaft debattiert wurde – vermutlich ganz im Sinne von Aby Warburg, dessen Geist hier am Steintorplatz 1 erstmals in der Neuzeit angemessen gelebt wurde. / The book presentation in the MKG Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg, the building in which Aby Warburg once went to school, was a great success. With 2 oval rows of chairs, we formed an arena of science as an open forum, in which lively debates were held – probably in the spirit of Aby Warburg, whose spirit here at Steintorplatz 1 was appropriately lived for the first time in modern times.


A-WaWoBo @ Italia: A Warburg Workbook hat durch unseren Autoren Prof. Salvatore Settis aus Pisa längst Italien erreicht, diesem aktuell durch COVID-19 so gebeutelten Land. Seiner sonst so lebensfreudigen Bevölkerung gilt unser tiefes Mitgefühl. Erfreulich ist, dass die Thematik von A Warburg Workbook in wissenschaftlichen Zirkeln Italiens weiter kursiert, wie in www.engramma.it , wo Martin Warnke in Hochachtung und Würde gedacht wird und unser Buch positiv Erwähnung findet. / A-WaWoBo @ Italia: A Warburg Workbook has long since reached Italy through our author Prof. Salvatore Settis from Pisa, this country currently shaken by COVID-19. Our deepest sympathy goes to his otherwise so joyful population. It is gratifying that the topic of A Warburg Workbook continues to circulate in scientific circles in Italy, such as in www.engramma.it, where Martin Warnke is considered with respect and dignity and where our book is mentioned positively.

Full text is shown in Editoriale di ENGRAMMA n. 171: www.engramma.it/eOS/index.php?id_articolo=3718 .

Quote: Segnaliamo intanto la pubblicazione di una Festschrift in suo onore, intitolata A Warburg Workbook, che contiene anche importanti documenti fotografici, pubblicata a cura di Thies Ibold, all’inizio di dicembre 2019: a quanto ci hanno riferito Karen Michels e Salvatore Settis, che sono tra gli autori del volume, Martin è arrivato a tempo a vedere la prima copia di questa pubblicazione in suo onore.


Noch ein Freund der ovalen Formgebung: der Besprechungstisch von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg / Another friend of the oval shape: the conference table by Dr. Carsten Brosda, Senator for Culture and Media of the Free and Hanseatic City of Hamburg

Gute Nachricht: A Warburg Workbook wurde aufgenommen von der weltberühmten Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München und ist jetzt eins der Bücher von 630.000 Bänden vor Ort. / Good news: A Warburg Workbook was taken from the world-famous library of the Central Institute for Art History in Munich and is now one of the books of 630,000 volumes on site. Direct link: http://aleph.mpg.de/F?func=direct&doc_number=023027405&local_base=kub01



Wunsch erfüllt: Bei meinem letzten Besuch bei Martin Warnke am 08.12.2019 sagte er, als ich mich verabschiedete: “Herr Reemtsma möge von dem Buch A Warburg Workbook wissen und er solle die Entstehungsgeschichte berichtet bekommen”. Dieser Wunsch wurde Herrn Warnke nun erfüllt: Von den Mitarbeitern der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sehr freundlich empfangen, konnte ich das Buchprojekt ausführlich Jan Philipp Reemtsma zeigen und Fragen mit ihm zu erörtern. Er sagte: “Ich werde das Buch lesen!” und wir werden ihn und die Stiftung auf dem Laufenden halten mit der Weiterentwicklung der A-WaWoBo-Plattform. / Wish fulfilled: During my last visit to Martin Warnke on December 8, 2019, when I said goodbye, he said: “Mr. Reemtsma may know about the book A Warburg Workbook and he should get the story of its origins reported”. This wish has now been granted to Mr. Warnke: Very warmly received by the employees of the Hamburg Foundation for the Promotion of Science and Culture, I was able to show the book project in detail to Jan Philipp Reemtsma and to discuss questions with him. He said: “I will read the book!” and we will keep him and the foundation up to date with the further development of the A-WaWoBo platform.










_____________________________


_____________________________








____________

Bill Sherman, Direktor The Warburg Institute London, zu Gast im Warburg-Haus Hamburg / Bill Sherman, Director The Warburg Institute London, visits the Warburg House in Hamburg

____________


Der Buchdeckel von A Warburg Workbook ist fertig für den Druck / The book cover from A Warburg Workbook is ready for printing


2017: “Suppe am Sofa” – Weihnachtsfeier im Studio Thies Ibold. / 2017: “Soup at the sofa” – Christmas party in the Studio Thies Ibold.


2017: Besuch von Martin Warnke und Hinrich Sieveking im Studio Thies Ibold. Fotos: Mitja Dario Ibold. / 2017: Martin Warnke and Hinrich Sieveking visited Studio Thies Ibold. Photos: Mitja Dario Ibold.


2017: Angekommen: das Sievekingsche Sofa, die “Warburg-Reliquie” angekommen im Studio Thies Ibold. / 2017: Arrived: the Sieveking sofa, the “Warburg relic” arrived at the Studio Thies Ibold.


2017: Das Sofa sollte aus dem Warburg-Haus entfernt werden. Wir haben es vor dem Sperrmüll bewahrt. Transport zusammen mit Jens Kriese in das Studio Thies Ibold. Besuch von Mitja Dario Ibold. / 2017: The sofa should be removed from the Warburg house. We saved it from bulky waste. Transport together with Jens Kriese to the Studio Thies Ibold. Mitja Dario Ibold visits.


Erste Projekt-Besprechung mit Martin Warnke in der K.B.W. – Arbeitstitel im Sommer 2016: “WarBook”. / First project meeting with Martin Warnke in the K.B.W. – Working title in summer 2016: “WarBook”.


Erste Coveridee 2016. / first cover layout 2016.